Wearable Technologies bald im Alltag zu finden

Auf der diesjährigen ISPO, der Internationalen Fachmesse für Sportartikel und Sportmode, die vom 06.-09. Februar auf der Messe München stattfand, waren die sogenannten ‚Wearable Technologies (WT)‘ erneut Teil der Ausstellung, also die Liaison von Kleidungsstücken und Technik. Auf einer Sonderschau wurden erstaunliche Entwicklungen und Trends für WT Prototypen und bereits auf dem Markt existierende Produkte vorgestellt. Mode und die Hightech Industrie haben zusammen gefunden und geben Beispiele für die Vermarktung neuer Technologien im Sport- und Lifestyle-Sektor: Hochauflösende tragbare Kameras, Schneebrillen mit integriertem GPS Sensor oder Kameras, Sensoren die Vitalfunktionen messen, äußerst kleine Batterien für tragbare Elektronik oder beheizbare Kleidung. Aussteller wie Bluetooth SIG, Columbia, CSEM, Liquid Image, Recon Instruments, Solare Fashion, Texray und VARTA Microbattery haben die Zeichen der Zeit erkannt. Mit einer breit gefächerten Produktauswahl ist die WT Show eine Netzwerkveranstaltung, die die Sport-und Lifestyle-Industrie mit einer großen Zahl von innovativen Technologieanbietern vereint.

Bislang fristete Technik-Mode noch ein Nischendasein eher unter Reichen und Abenteurern, aber auch Sportlern. Sowohl Chip-Hersteller als auch Textil-Produzenten erwarten jedoch in naher Zukunft einen Boom in der breiten Öffentlichkeit, denn Sensoren und Chips sind so klein und ökonomisch geworden, dass sie sich gut in Textilien integrieren lassen. Als interessantes Beispiel möchte ich das Unternehmen Varta Microbattery nennen. Das Unternehmen produziert gedruckte Batterien für so genannte Smart Textile-Anwendungen, bei denen in Verbindung mit Textilien und Accessoires zumeist dünne Batterien eingesetzt werden. Die Batterien, die in Drucktechnik hergestellt werden, eignen sich aufgrund ihres Formfaktors sehr gut für textile Anwendungen, beispielsweise in beleuchteter und beheizter Skikleidung.

Sensoren, Chips und Bluetooth werden also in Zukunft zu unseren Kleidungsstücken gehören wie heutzutage Knöpfe, Haken oder Reißverschlüsse.

Ulrike MeinhardtOnPR, Munich

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